Glossar: Begriffserklärungen zum Thema Film

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Camera stylo
Begriff für:

(franz.): "Kamera als Stift", tagebuchartige Handhabung der Kamera;

Cast
Begriff für:

(engl.): Schauspielerteam;

Casting
Begriff für:

(engl.): Besetzung, Begutachtung von Schauspielern;

Catering
Begriff für:

(engl.): Verpflegung;

Cel animation
Begriff für:

(Cel, kurz für Celluloid, engl., Folie): Animationstechnik, bei der auf durchsichtige Folie gezeichnet wird, so dass die sich nicht bewegenden Teile durchgepaust werden können;

Center line
Begriff für:

(engl.): Handlungsachse;

CGI
Begriff für:

(engl. Computer Generated Imagery): englischer Fachausdruck für Bilder, die mittels > 3D-Computergrafik erzeugt werden;

Chromakeying
Begriff für:

Technik, um in einem Filmbild eine Farbe zu entfernen, so dass an dessen Stelle ein anderes Filmbild eingeblendet werden kann, eingesetzt beim > Blue screen-Verfahren;

Chronologie
Begriff für:

(griech.): zeitl. Abfolge;

Cineast
Begriff für:

(franz.): Filmkenner, -liebhaber,

Cinema Nuovo
Begriff für:

(portug. Neues Kino): Filmstil aus Brasilien, der unter dem Einfluss des ital. > Neorealismo entstand, von der Revolution auf Kuba (1959) inspiriert wurde u. sich mit der sozialen Realität im Heimatland befasst, > Balken Nr. 19;

Cinema Verite
Begriff für:

(franz., Kino der Wahrheit): um 1960 in Frankreich entstandener Stil des Dokumentarfilms, der soziale Themen direkt anging u. sich damit gegen frühere Dokumentarfilme richtete, u.a. Robert J. Flahertys poetisches Werk NANOUK, DER ESKIMO (1922) u. Dziga > Vertovs streng geplante KINO-PRAWDA-Streifen ("Film-Wahrheit", 1922-25). Der reportagehafte, authentische Charakter wurde durch 16 mm-Handkameras wie die > Arriflex möglich, mit der Jean Rouch u. Edgar Morin z. B. für CHRONIK EINES SOMMERS (1961) Menschen auf den Straßen interviewten. Das verwandte > Direct Cinema in Amerika verzichtete im Gegensatz dazu nicht auf eine gezielte Montage, lehnte aber Interviews als Eingriff des Filmers ab u. zog sich auf die Position des reinen Beobachters zurück, > Balken Nr. 21;

Cinematographe
Begriff für:

(franz.-griech., Bewegungsschreiber): Erfindung der Brüder > Lumiere;

cinematographie imaginaire
Begriff für:

(franz.): das vorgestellte Kino bzw. Kino im Kopf, in Anlehnung an den von Andre Malraux geprägten Begriff des musee imaginaire;

Classical Hollywood
Begriff für:

Filmstil, benannt nach dem Vorort von Los Angeles, wo die großen Filmgesellschaften seit den 1910er-Jahren ihre Studios errichteten; kommerzielles Erzählkino, das begünstigt durch das Aufkommen der "Talkies" (Tonfilme) ab 1927 für die Herausbildung der meisten > Genres verantwortlich ist. Der klassische Hollywoodfilm ist an das > Studiosystem gekoppelt. Der Hollywoodfilm arbeitet bis heute mit dem > Continuity-Prinzip, unsichtbarem Schnitt u. > illusionistischer Tiefenräumlichkeit. Er lässt die filmischen Mittel vergessen u. erlaubt es dem Betrachter, in eine geschlossene Parallelwelt einzutauchen. Verstärkt wurde diese > Immersion durch den realitätsnah wirkenden, emotionalisierenden Farbfilm (Technicolor 4, 1932), Breitbild (Cinemascope, 1953) u. Mehrkanalton (Dolby-Surround, 1970). Der narrative Hollywood-Stil bestimmt bis heute das Mainstream-Kino, > Balken Nr 2;

 

 

Cliffhanger
Begriff für:

(engl., Klippenhänger): Darstellung einer Figur in scheinbar auswegloser Situation am Filmende, so dass der Zuschauer neugierig auf die Fortsetzung ist; früher eine Folge der kurzen Filmspulenlängen, heute bei Werbeunterbrechungen im TV eingesetzt;

Clip
Begriff für:

(engl.): Streifen;

Close up
Begriff für:

> Einstellungsgröße;

Closed circuit
Begriff für:

(engl.): Rückkopplung; geschlossener Kreislauf mit Kamera u. Monitor, auf dem das eingefangene Bild live wiedergegeben wird;

Closed ending
Begriff für:

(engl.): geschlossenes Ende, Merkmal von traditionellen > Erzählfilmen, > Resolved ending, Ggs. > open ending;

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